Montag, 20. Februar 2012

That's all Folks!






Was? Nein, das KANN nicht sein? Tales from the crypt schliesst die Tore?

Ja, schade eigentlich, denn es stimmt. Dieser Blog wird keine weiteren updates mehr erhalten...


...aber ist das ein Grund den Kopf hängen zu lassen? NEIN, ganz bestimmt nicht! Vieleher ein Grund, den unten stehenden link auswendig zu lernen, sich in die Haut zu ritzen oder einfach nur die bloglsite upzudaten, denn meine Necrons und ich ziehen lediglich um.

Hier gehts weiter:
Pictos victos, hostis deleta. Ludite securi. (Die Pikten sind besiegt, die Feinde vernichtet. Spielt unbesorgt!)

Nun mag ein neugieriger Techpriester fragen: Warum sind denn alle Necrons ausgeflogen?
Worauf ihm der letzte kleine Wächter-bot antworten würde:
"Tja, die meiste Zeit hat der hier herrschende Lord ohnehin am Bastel- oder Spieltisch verbracht, und die updates kamen eher tröpfelnd. Und zudem ist es ein wenig einseitig, so ganz allein in der Gruft...
Daher haben die Jungs hier alle beschlossen es wird Zeit für einen Neuanfang. Mit dem neuen Codex unterm Arm und den neuen Modellen an Bord brachen sie alle auf um den Südpol von Heraklion zu verlassen! Zeit für eine neue Offensive, Zeit für die Ulthor Dynastie den Planeten zurückzuerobern!
Aber damit alle wissen, was so los ist werden sie regelmässig Nachrichten auf dem schwarzen Brett in der Hauptstadt posten, wo auch die Marines alle ihre Meldungen anheften. Und das Brett steht genu hier!"
Das freute den Techpriester sehr und er tippte die Adresse sogleich in seinen Servoschädel, aber leider konnte er noch nicht einmal die Begrüssung lesen, bevor der Wächter ihm ein grünes Loch durch seinen dritten Lungenflügel brannte.

Am besten ihr fragt also den Wächter nicht und schleicht leise mit dem link rüber auf den neuen blog. Da tummeln sich auch Stefans Marines, und damit kann ich zumindest vorerst für eure Sicherheit garantieren. Und wer weiss, vielleicht werden in Zukunft noch einige weitere Armeen auf dem Brett ihre Feldzüge dokumentieren...

Man sieht sich auf dem neuen Portal!

So long, and thanks for all the fish .... Yama


Dienstag, 24. Januar 2012

Der Schwarm



Morgen Abend gehts los...Stefan und ich werden die ersten Würfel in der vermeintlichen sechsten Edition von Warhammer 40k werfen...und damit auch mein zweites Spiel mit den neuen Necrons einläuten.
Aber bevor es soweit ist hab ich noch ein paar aktuelle Fotos aus der Werkstatt geknipst. Stars sind die neuen bases für meinen Scarab-schwarm. Meine heimlichen Lieblinge sind nun auf stolze 30 Mitglieder angewachsen und damit allen legalen Herausforderungen des neuen Codex gewachsen. Hoffen wir, dass in der endgültigen Neuauflage der Regeln nicht plötzlich 6 Fast Attack Auswahlen möglich werden :D

Neben ein paar "Lückenfüllern" gibts nun auch Explosionskäfer, ein Käferchen mit Kettenschwert im Rücken (frei nach Kafka) und ein Bunkereingang, der leider schon besetzt ist. Wie alle alten bases sind auch die neuen komplett magentisiert um die Lebenspunkte zählen zu können.
Ausserdem sind nicht alle Käfer aus Plastik...na, wer erkennt die selbstgemachten?

Noch ist die Bemalung nicht fertig und ein bischen Gras wird auch noch spriessen, aber sie sind mal alle einsatzbereit. Ob sie morgen schon ausfliegen dürfen weiß ich aber noch nicht...

Freu mich schon auf den Kampf morgen :)

Bis dann...

Montag, 23. Januar 2012

Turnierbericht "Combat Patrol", Teil 2


Es sist schon wieder über eine Woche ins Land gezogen, seit das kleine Turnier im Comic Fantasy stattfand, und somit ist ein kleiner Bericht mehr als überfällig.
Erste Meldungen aus loyaler Sicht gibts schon auf Emperor Protects (Achtung: Ketzer!), und Fotos wirds sicher bald auf der Seite des CF geben.

Das Punktelimit mit 400 und die Einschränkungen (siehe Post) hatten massiven Einfluss, wie schon die Testspiele zeigten. Zusätzlich waren die Spiele mit nur 4 Runden sehr kurz, was langes positionieren der wenigen Truppen unmöglich machte. Wenn etwas passieren sollte, dann musste es schnell passieren.

1.Runde: Annihilation. Es kam natürlich wie es kommen musste. Schon in der ersten Runde stand mir Stefan mit seinem Orden gegenüber. Definitv kein Wunschgegner, von keiner Seite (was natürlich nicht an den Spielern, eher an den Armeen liegt). Die Runde war eigentlich fast vorbei bevor sie begonnen hatte. Lediglich massives Würfelpech/glück hätte hier etwas anderes als ein Unentschieden bewirken können. Stefan hatte zwei Speeder, die mit Raketen schossen und sich nie von der eigenen Spielfeldkante lösten (warum auch?), aber meine reinen Fusstruppen konnten damit in nur vier Runden nicht kleingeschossen werden. Sein Rhino mit dem taktischen Squad passte natürlich wie die Faust auf die Scarabs...aber auch das war fast sinnfrei, denn logischerweise gingen die Käfer in Rauch auf nachdem sie das Rhino weggeknabbert hatten (sehr schön übrigens: Fahrzeug stunnen mit den Kriegern auf 24", Käfer die Runde drauf angreifen lassen..).
Es gab auf beiden Seiten Verluste, aber nach 20min war klar...das 1:1 wird so bleiben. Unentschieden. Wie immer war Stefan ein schneller, präziser Spieler...und immer gut aufgelegt. Ich war mit dem Ergebnis den Umständen entsprechend zufrieden. Es war einfach nicht mehr drin..für keinen von uns.

2.Runde: 3 Missionsmarker. Ich staunte nicht schlecht, als ich in der zweiten Runde auf unseren Orga traf. Matti's Blood Angels waren nun wirklich keine lustigen Gegner für nahkampffaule Necrons.
Die drei Missionsmarker bildeten eine Diagonale über unser quadratisches Spielfeld, und somit fixierte ich meine Bemühungen gleich auf die zwei mir am nächsten gelegenen Punkte..der in der Mitte und einer rechts außen. Matti's Sprungtruppen hatten es wesentlich leichter dank ihrer Beweglichkeit, und seine zwei Bikes waren auch sehr flott. Aber ich hatte Glük und konnte dank der gigantischen Charge-reichweite der Scarabs ein Bike zernagen. Das zweite fiel durch Beschuss...somit waren noch 2 Sprungtruppen unterwegs.
Einer machte sich auf den Weg um meinen nahegelegenen Punkt zu erobern...und konnte nicht gestoppt werden. Es hagelte, was an Schüssen vorhanden war, aber FnP ist einfach nicht kleinzukriegen und so mussten in Runde drei die Immortals den Charge wagen um wenigstens die Angriffsboni nicht auf Seiten der Marines zu lassen.
Auf der anderen Seite bereitete ich eine kleine Falle vor: Die übrigen Scarabs konnten unmöglich dem zweiten frei herumlaufenden Marinetrupp Paroli bieten, aber sie konnten einen Punkt contesten...somit waren sie eine Bedrohung. Also nutzte ich die Käfer als Köder...und es gelang! Die Marines sprangen ins Niemandsland, abseits der Missionsmarker, um die Käfer auszulöschen. Das war natürlich kein Problem, aber nun war der Weg zurück zu weit, und der zweite Trupp war somit keine Gefahr mehr.
Das Ende war dann richtig spannend. Meine Krieger rannten los, den Touchdown am mittleren Marker in Sicht...und schafften gerade mal eben so. Ein Punkt in Necornhand! Der zweite Punkt war noch immer umkämpft. Auf beiden Seiten gab es Verluste, aber in der allerletzten Nahkampfphase verpatzten meine Immortals einen 9er Moralwurf und wurden überrannt. Bequem konnten sich die Marines auf meinem Missionsmarker ein Bier aufmachen und meinen Kriegern in der Mitte eine lange Nase drehen...

Noch ein Unentschieden, und für mich klar das Spiel des Tages. Spannung bis zum letzten Würfelwurf. Matti war ein sehr feiner Gegner, der immer fair und kritisch die Situation beäugte. So mag ich das.

3.Runde: Spielfeldviertel.
Leider kam das schlimmste zum Schluss. Nein, ich meine nicht Hinti, und nein, auch nicht seine Greyknights. Es war die Mission. 48x48 Zoll, wie zuvor. Und wie zuvor vier Runden. Aber die Aufstellungszone war nur ein Viertelkreis mit 12" aus der Ecke des gewählten Spielfeldviertels!! Der Weg zum Gegner war weit, alle warne zu Fuss, und so verbrachten wir die ersten drei Runden mit Laufen. Ein paar Schüsse in die Ferne brachten gar nichts, und Runde drei war in wenigen Minuten erreicht. Als die ersten Würfel geworfen wurden war es schon klar: Die Greyknights, Zahlenmässig einfach unterlegen würden es nie schaffen genug Truppen über das Feld zu verteilen um nicht immer mindestens einen Punkt hinter den Necrons zu bleiben. Und so war der Endstand flott erreicht...

2:1 für die Necrons. Sieg.

Hinti nahms wie ich locker, und ich freu mich schon auf eine richtige Partie gegen die Greyknights. Mit denen hab ich noch eine Rechnung offen, aber dieses Spiel kann ich so nicht als Revanche gelten lassen...leider.

In der Endwertung kam ich (dank vollen Bemalpunkten, stolz stolz) auf den dritten Platz, ex equo mit Stefans Marines. Ein guter Endstand, in richtig guter Gesellschaft!

Fazit: Wie schon auf der Turnierseite geschrieben war es unterm Strich ein Heidenspass. Ich freu mich einfach, dass wieder ordentlich TableTop-Leben ins CF kam, und dass alle einfach gut drauf waren. Ich bin sicher wieder dabei..und der eine oder andere Verbesesrungsvorschlag bzgl der Missionen ist deponiert.

Bis zum nächsten Mal...und Danke an alle Zocker, die so eine gute Stimmung verbreiteten!

Sonntag, 8. Januar 2012

Back on track...



Der Urlaub ist vorbei...aber das ist schon in Ordnung so. Eine schöne Hobbyzeit liegt hinter mir, die auch noch der Wohnung zugute kam. Zur Zeit ists richtig sauber...was sich mit der morgigen Paitnersnight sicher wieder ändern wird :)
Einiges ging voran, aber im ersten Post gehts mal um das kommende Turnier bei Susi im ComicFantasy. Matti hats auf sich genommen und ein ein-Tages-Turnier aus der Senke gehoben. Das ganze nennt sich Combat Patrol Challenge I und verspricht recht spassig zu werden. Es sind die üblichen Verdächtigen am Start, aber auch ein paar neue Gesichter werden antreten. Und vorallem gibts wieder frischen Tabletopwind bei Susi...das kann man nur unterstützen.

Aus Necronsicht ist das Ganze weniger erfreulich. Die Einschränkungen sind recht massiv, denn sie verbieten mal eben alle HQs der Necrons, und damit auch den Court, was wiederrum die Crypteks ausschliesst. Gerade die wären mit ihren tricks sicher sehr interessant in solch kleinen Spielen. Und zudem wurden alle Fahrzeuge mit Quantum shielding auf meine Anfrage hin ausgeschlossen, was effektiv meinen ganzen Fuhrpark in die Garage schickte. Sehr schade, denn meine beiden Ghostarks hätte ich gern mit zünftiger Motivation bis zum Turnier fertiggestellt.

Mit den auferlegten Handicaps ging ich dann in eine Handvoll trainingsspiele gegen Mathias, der seinerseits Sara's Tau in die Schlacht führen wird (was der Vielfältigkeit des Aufgebots nur zuträglich sein kann). Die Spiele zeigten deutlich,w as es hies nur 4 Runden zu spielen und auch nur sehr wenige Aktivposten auf dem Feld zu haben.
Mit diesen Eindrücken entschied ich mich dann für folgende Aufstellung:

400 Punkte Combat Patrol

6 Necron-Krieger
10 Immortals - Tesla-Karabiner
5 Kanoptech-Skarabäen
5 Kanoptech-Skarabäen
Gesamtpunkte Necrons : 398

Die Skarabäen sind RICHTIG gut bei diesen kleinen Spielen. Schnell, schwer zu killen da einfach massiv viele Lebenspunkte, kaum bedroht durch Schablonen und für Fahrzeuge genauso gefährlich wie für Infanterie. Udn das beste: Sie punkten.
Die Immortals können sich mit den Teslawaffen bewegen und schiessen, was schlussendlich den Ausschlag gab und sie statt den Kriegern in die Liste kamen. Stehen und verbunkern ist einfahc nicht bei vier Runden. Es wird sich herausstellen, ob Tesla angesichts billiger Rhinos und Razors schlau ist. Ich hoffe, die Skarabs reichen aus...
Und die Krieger sind schlicht der billigste vierte Aktivposten, den ich bekommen kann. Er wird sich vorallem bei den Missionen mit Objektiven auszahlen.

Ich bin sehr gespannt, aber fürchte, dass ich ohne Fahrzeuge eher im Hintertreffen bin. Eine zusätzliche Schutzhaut ist in diesen kurzen Kämpfen sicher sehr von Vorteil.

Es darf gerne diskutiert werden, aber die Listen sind bereits eingefroren.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Reanimator


Die Zeit ist endgültig abgelaufen. Die Zeit des alten NecronCodex...die Wartezeit auf die neuen Modelle, die Wartezeit auf die neuen Regeln, die Bastelzeit, nachdem die Modelle endlich hier waren...und zuletzt die Zeit bis zur ersten Schlacht :D

Naja, ganz so theatralisch wars dann doch nicht, denn noch sind meine neuen Necrons alles andere als fertig. Die Barken zerfallen noch, erste Grundierungsarbeiten fanden grad mal vor ein paar Stunden statt und die Lychguard ist noch großteils im Gussrahmen, aber das erste Spiel ist trotzdem schon über die Bühne, und es war richtig gut!
Franks ChaosMarines kamen den weiten Weg nach Dornbirn, und gleich vorweg: Die Jungs müssen sich echt nicht verstecken. Frank war ziemlich fleissig, und so waren ein ganzer Haufen Berzerker fertig gemalt, zusammen mit schon sehr weit bemalten Kyborgs und Termies. Wirklich schick!
Seine Liste war auf jeden Fall Khorn-würdig

Chaos Marines

- 3x8 Berzerker in Rhinos
- 2 Dämonenprinzen mit Lash und Flügeln
- Vindicator
- 2x3 Kyborgs
- 2 Termitrupps.

Meine Necrons hielten dagegen mit meinem allerersten Versuch, im neuen Codex eine Liste zu basteln:

Necrons
- 1 x 20, 2 x 9 Krieger
- 2 Archen für die Krieger
- 9 Immortals, mit Tesla
- 3 Crypteks, Harbinger of Destruction
- Zanndrekh
- Obyron
- Annihilation Barge
- Monolith
- 2 x 7 Scarabs

Die Mission war Hold Ground, als 2 Missionsziele, Aufstellung in Vierteln.
Die Chaoten taten, wofür sie gekommen waren. Sie rannten an und wollten Blut sehen, Mann gegen Bot. Ich wartete und hoffte, dass die 24" Killzone der neuen Necrons ihren Namen verdiente. Aber als eine perfekt gewürfelte Lash meinen 20er Trupp mit Zandrekh weit ins Freie zog und der Trupp im Nahkampf komplett zerfetzt wurde war meine Hoffnung auf einen guten Einstand fast verflogen. Dennoch wollt ich einfach die neuen Spielsachen (zumindest die verbliebenen) noch in Aktion sehen. Und als das Feuer sich dann legte war in der 24" Zone plötzlich kaum mehr chaotische Präsenz vorhanden. Dämonenprinzen...weg. Berzerker...bis auf einen Trupp weg. Vindicator...floh vor drei Scarabs. Und erst da wurde mir klar, was Frank schon länger Sorgenfalten auf die Stirn trieb: Die Berzerker waren seine einzigen Standardauswahlen. Sein Punkt, verteidigt mit Terminatoren und Kyborgs war uneinnehmbar, das war klar...aber mein Punkt mit einem Mono, 2 Barken aus denen permanent Krieger feuerten und noch 7 Immortals war für ihn auch nicht zu knacken. Nur hatte ich noch punktende Einheiten dort, während seine letzten Berserker im Niemandsland umherrannten.
Der siebte Zug beendete das Spiel und brachte den Necrons den Sieg.

Ich hatte viel Spass, den Frank ist ein Gegner wie man ihn sich nur wünschen kann. Ein sehr guter Spieler, und trotzdem hatte er eine Engelsgeduld mit mir und meinen Regelblättereien....der neue Codex fordert mich noch ziemlich. Und schon während der Partie begannen wir auch die verschiedenen Aspekte der neuen Crons zu diskutieren und weitere interessante Listen anzureissen. Wir sind uns beide einig: Ein weiteres Spiel muss her!

Fazit
- 20er Kriegertrupps sind gefährlich für mich und für den Gegner. Die Lash ist tödlich für sie.
- Archen mit Kriegern und Crypteks sind super.
- Scarabs...sind so schlimm wie man vermutet.
- Mono...war diesmal besser als befürchet. Hier bin ich noch nicht überzeugt, aber ein erster positiver Eindruck ist da.
- Zandrekh hat absolut gar nichts gemacht. War aber auch meine Schuld.
- Tesla ist ein Glücksspiel...aber kann richtig reinhauen.

Freitag, 4. November 2011

Pillow-a-go-go

Also, das ist mir jetzt echt nen Post wert:

Pillow-a-Go-Go von Fiendish Fabrications.
Darauf hat die TebleTopgemeinde doch gewartet, nicht?

Dienstag, 18. Oktober 2011

Die Tjost ruft - Teil 1



Ein Seetroll wars, der Ritter von Fern und nah zum Turniere rief. Doch wurde nicht hoch zu Ross gekämpft, nein, kleine Männchen und Würfel sollten diesmal den Konflikt entscheiden, und obendrein noch jede Menge Spass und Spannung bringen. Und so wars dann auch. Dies ist die geschichte von Sir Yama, der sich auf eben jenem Wettkampf versuchte zu behaupten...


An einem nebligen Sonntag morgen stieg ich zu Hinti, Stefan und Mathias ins Auto, und es ging Richtung Konstanz. Die Veranstalter des Warhammer 40K Turniers, also die Jungs vom Seetroll, waren was die Missionsbeschreibungen anging vorab genauso durchsichtig wie der Nebel, aber folgendes wussten wir zumindest als wir uns angemolden hatten:
- 1750 Punkte 40k keine Beschränkungen
- 3 Spiele in einem schweizer System
- Alles sollte in eim Tag erledigt sein

Das wars. Mehr Vorabinfo gabs schlicht und ergreifend nicht. Im Auto ging ich nochmal die Besprechung und das Trainingsspiel mit Stefans Marines im Kopf durch. Ich hatte folgende Liste festgelegt:

1740 Punkte
Phaseout bei 9 Necrons

Gaukler
10 Necronkrieger
10 Necronkrieger
5 Destruktoren
4 Destruktoren
4 Destruktoren
Monolith
2 Schwere Destruktoren
1 Schwerer Destruktor


Die üblichen Taktiken würden zu Anwendung kommen: Schnelligkeit, massives S6 Feuer, Deckung suchen, Krieger verstecken, Turboboosten um zu contesten. Die Destroyer sind die stärkste Einheit des jetzigen Codex', und um irgendwie mithalten zu können müssen sie voll betont werden. Und der Deceiver ist und bleibt der einzige Konter, den Necs gegen den sicherlich massiven Terminatorenaufmarsch aufbieten können. Zuguterletzt ist die Liste simpel und ermöglicht so ein schnelles, sauberes Spiel. Es konnte losgehn!

Die Location in Konstanz war zum gamen mehr als ok. Gespielt wurde in einer Halle, in der wir uns zusammen mit den Fantasyspielern etwa 15 Tische teilten.
Die Tische selbst waren etwas nieder und hatten etwas eigenartige Abmessungen: Nicht mal 40" tief, dafür über 90" breit, und die volle Fläche wurde als Schlachtfeld genutzt. Hinzu kam, dass es zwar druchaus kistenweise Gelände gab, dies aber auf alle Tische aufgeteilt werden musste. Daher war schnell klar: mit Destroyern Sichtblocker zu nutzen um ganze Flanken nicht zum Schuss kommen zu lassen war nicht umsetzbar...das feld war einfach zu offen. Aber gut...das traf alle gleichermassen, jeder musste damit klar kommen.

Nach einer kurzen Eröffnungsrede wurden die Missionen verteilt. Drei Stück, pro Runde für alle Spieler die gleiche. Es waren die Standardmissionen, mit einigen Abweichungen im Detail, aber dazu mehr in den jeweiligen Runden. Verpflegung wurde gefasst, noch ein paar Armeen bestaunt und los gings.

Runde 1:
Gegner: Markus
Armee: Imperial guard. 2 Russen (+Kommandant Pask), 2 Chimären mit Verteranen, 2 Todeswölfe, 1 Executor,1 Manticore, diverse Fusstruppen mit MaschKa und HeavyBolter, Straken mit Partytruppe in Chimäre.
Mission: Vier Objektiven wurden verteilt, in jeden Quadrant musste eines gelegt werden. Aufstellung waren ebenfalls die Quadranten. Somit ergaben sich zwei Ziele sehr nah an der eigenen Armee, zwei relativ weit entfernt (wobei die überlangen Tische nicht zur einfachheit der Mission beitrugen)

Die Guard erwürfelte sich ein Spielfeldviertel ihrer Wahl und den ersten Zug. Ich hielt den Monolithen in Reserve, ignorierte den Iniklau (ok, ich habs verpennt) und es begann. Markus dirigierte seine Panzer mit klarem Plan...zwei Chimären auf die zwei neutralen Punkte in den freien Vierteln, und die Giftpanzer hinterher, um etwaige Truppen, die die Chimären abzufangen versuchten zu grillen. Und der Rest stand und feuerte.
Ich hatte schon einmal das Vergnügen von Hinti mit einem Manticore beschossen zu werden, aber ich hatte dieses dunkle Kapitel verdrängt. Markus sorgte für einen Rückfall. Die verhehrenden Treffer, die die Raketen der Imps in meinen Reihen landen konnten (kein IKW für Dessies bei S10!) waren einerseits durch extrem miese Würfe meinerseits bedingt, aber leider spielten wir die Barrage-regeln falsch. Markus legte die weiteren Treffer (und er erwürfelte sich immer welche ;)) immer nach Wunsch an. Später erfuhr ich, dass hier eine Anlegeausrichtung erwürfelt werden sollte. Sei es wie es sei, Ausreden hat jeder.
Die Lücken in den Necrons waren schon nach Runde 3 beachtlich, aber die Krieger noch fast unversehrt. Die Angst vor dem PhaseOut entschwand, und die Lage konnte neu beurteilt werden.
Der Deceiver preschte schon seit Zug 1 in die feindliche Front, wurde schon das ganze Spiel über beschossen, dann noch von Straken in den Nahkampf gezwungen (der Sternengott grinste nur und trat den ganzen Kommandotrupp in den Staub), vernichtete noch einen Panzer und wurde dann niedergestreckt. Durch dieses Opfer konnte viel Beschuss von den Truppen ferngehalten werden.
Der Mono erschien in Runde 4 und fiel direkt an den Heimatpunkt der Impse. Da nur noch ein Panzer über eine Laserkanone verfügte war das Risiko denkbar gering...der Mono würde für mich diesen Punkt umkämpfen. Blieben noch zwei.
Meinen Heimatpunkt konnte ich halten, und der Vorsturm an den nächstgelegenen hatte der Deceiver vernichtet. Zwar gab es noch Tankshocks einer Chimäre, aber sie ging schlussendlich auch in Flammen auf. 3 Krieger hielten stand und nahmen den Punkt ein.
Der letzte Punkt war ein Fall für die Turbobooster. Es war nicht einfach, denn der lahmgelegte Giftpanzer konnte noch immer alles vernichten, was ihm zu nahe kam, aber als Zug 6 eingeläutet wurde hatte ich "den Bogen raus" und die Gefahr einfach umflogen.

Ende Zug 6: 2 Punkte von rauchenden Necrons gehalten, 2 Punkte umkämpft. 70% Necs, 20% Imps. Ein guter Start!